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Bergwanderung von Ehrwald über die Grünsteinscharte (Mieminger Kette) nach Biberwier

 Anforderung

Kondition ♦♦♦♦   Technik  ♦♦Aufstieg über landwirtschaftliche Nutzstraße

Kondition ♦♦♦♦   Technik  ♦♦♦♦♦ Aufstieg über Hoher Gang Steig

 Höhenangaben Ehrwald 1000m, Grünsteinscharte 2272m, Hölle ca. 1850m, Hölltörl 2126m
 Höhendifferenz ca. 1600m
 Gehzeit 7 - 9 Stunden zuzüglich Pausen
 Rundweg Anfahrt mit der Bahn oder mit dem eigenen Kfz
 Einkehrmöglichkeit Coburger Hütte, Sonnalm
 Kartenempfehlung Kompass Karten, Füssen, Ausserfern: Wander-, Rad-, Skitouren- und Langlaufkarte. Mit Panorama
Anspruchsvolle und faszinierende Bergwanderung durch eine karge Fels- und Berglandschaft, mit einigen anstrengenden Aufstiegen. Mehrmals führen die Wege über steile Geröllfelder, vorbei an den imposanten Felsgebilden der Griesspitze, des Grünstein, der Wankspitze und des Höllkopfes. Wer bei Wolkenfreiem Himmel diese Route wählt, ist durchweg der prallen Sonne ausgesetzt und findet nur selten ein schattiges Plätzchen für eine Rast. Bis Ende Juni kann man in höheren Lagen noch auf Schneefelder treffen, die nur schwer zu überqueren sind.

 

Hoher Gang SteigKfz Fahrer parken am besten in Biberwier, dem Endpunkt der Wanderung,  in der Nähe des Alpencamp Marienberg. Dort gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Zu Fuß geht es Richtung Norden, über den Panoramaweg bis nach Ehrwald. Am Kirchplatz führt der Weg nach rechts in die Dr. Ludwig Ganghofer Straße. Nach etwa 500 Metern zweigt  nach rechts der Alte Mühlenweg ab und nach weiteren 1000 Metern gabelt sich der Weg. Gerade aus geht es zur Ehrwalder Almbahn und ab dort über eine angenehm zu gehende landwirtschaftliche Nutzsstraße  hoch zum Sebensee. Wer es prickelnd liebt, kann an der Gabelung den Weg nach rechts einschlagen und sich auf dem Weg Nr. 37  über den Hohen Gang nach oben kämpfen.

 Bahnfahrer nehmen die Regionalbahn von Garmisch-Partenkirchen nach Reutte und steigen am Bahnhof Ehrwald aus. Von München kommend, hat man in Garmisch-Partenkirchen direkten Anschluss.  Die Fahrpläne findest du hier.

 

SebenseeAb Bahnhof Ehrwald führt unser Weg über die Bahnhofstraße zur Hauptstraße und auf dieser weiter bis zum Kirchplatz. Dort biegen wir links ab und gelangen auf die Dr. Ludwig Ganghofer Straße. Alle, die den sanften Aufstieg bevorzugen, folgen dem Straßenverlauf bis zum Parkplatz der  Ehrwalder Almbahn. Wer lieber den Nervenkitzel auf dem Hohen Gang Steig sucht, biegt, nachdem er etwa 500 Meter auf der Dr. Ludwig Ganghofer Straße gegangen ist, nach rechts auf den Alten Mühlenweg ab. Nach etwa 1000 Metern zweigt nach rechts der Weg Nr. 37 ab, der in den Hohen Gang Steig übergeht.

Aufstieg über die landwirtschaftliche Nutzstraße. Ab dem Parkplatz führt uns der Weg 812 entlang der Ehrwalder Almbahn nach oben. Mit nur leichter Steigung geht es auf dem gepflegten Weg zuerst durch schattigen Wald und später über freie Flächen mit niedrigen Latschenkiefersträuchern.  Nach etwa 2 - 2,5 Stunden haben wir den Sebensee erreicht.

 

Drachensee mit Coburger HütteAufstieg über den Hohen Gang Steig (Nicht zu verwechseln mit dem Seben Klettersteig, der parallel dazu verläuft und für den eine Klettersteigausrüstung erforderlich ist). Auf der Kompasskarte ist der Hohe Gang Steig mit der Nummer 37 gekennzeichnet, der in seinem Verlauf jedoch mit der Nummer 812 gekennzeichnet ist. Nicht irritieren lassen. Ab dem alten Mühlenweg verläuft die Wanderung zuerst auf einem gepflegten Waldweg mit ordentlich vielen Treppenstufen. Nach und nach wird der Pfad  immer holpriger und es geht über Stock und Stein. Nach etwa 20 Minuten erreichen wir einen Geröllhang an dessen linker Seite ein Pfad recht steil nach oben führt. Hier heißt es dann, Wanderstöcke weg packen. Ab nun benötigen wir für den abenteuerlichen Aufstieg unsere Hände. Über viele Kletterstellen geht es nun recht flott nach oben. An schwierigen Stellen sind Drahtseilhalterungen angebracht. Der schmale Pfad führt an steilen Abhängen entlang und nicht selten erreicht man Wegabschnitte, an denen der Herzschlag deutlich spürbar nach oben geht. In jedem Fall ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Nach einer knappen Stunde is dieser Thrill vorbei und wir erreichen über einen ebenen Weg den Sebensee.

 

Geröllhang kurz vor der GrünsteinscharteAb dem Sebensee geht es dann in südlicher Richtung weiter zur Coburger Hütte (1917m) und zum Drachensee. An der Hütte haben wir die letzte Möglichkeit, ausreichend Flüssigkeit zu tanken, denn nun kommt eine lange Durststrecke ohne Quellen und ohne Einkehrmöglichkeiten. Am Drachensee starten wir in östliche Richtung und wandern auf dem Weg 812 in einem großen Bogen um den See bis zur Grünsteinscharte ( 2272m ).  Der Pfad dort hoch führt über einen steinigen Weg mit vielen kleinen bis mittelhohen Steinstufen. Kurz vor dem Etappenziel  müssen wir noch einen breiten Geröllhang überqueren, bis wir dann über eine kleine Kletterstelle die Grünsteinscharte erreichen.

 

HöllreiseÜber die Höllreise (Dieser Teil trägt seinen Namen zu recht) geht es auf einem steilen Geröllhang etwa 350 Höhenmeter hinunter bis zur Hölle. Wege sind dort kaum zu erkennen. Nur gelegentlich findet sich hier und da eine rote Wegmarkierung zur Orientierung.  Am unteren Ende des Geröllhang beginnt wieder die Vegetation mit Latschenkiefersträuchern. Dort kreuzen sich mehrere Wanderwege. Auf keinen Fall nach Obsteig weiter gehen, denn dort kommen wir auf der anderen Seite der Mieminger Kette heraus. Wir müssen über den Weg nach rechts, in westliche Richtung, nochmals einen Geröllhang zum Hölltörl bewältigen. Dieses mal aber 300 Höhenmeter nach oben.  Nachdem wir, im wahrsten Sinne des Wortes, durch die Hölle gegangen sind, führt der Weg über eine grüne Berglandschaft in westliche Richtung runter zur Marienberghütte.

 

 

 

MarienbergspitzenKfz Fahrer, die ihr Fahrzeug in Biberwier geparkt haben und Bahnfahrer, die nach dieser Tour ausgelaugt sind, was auch durchaus verständlich ist, wählen den Weg in westliche Richtung zur Sonnalm. Ab dort geht es zuerst ein Stück auf einer landwirtschaftlichen Nutzstraße weiter und etwas später auf dem Barbarasteig bis runter nach Biberwier.  Kfz Fahrer kommen auf diesem Weg zu ihren Fahrzeugen. Bahnfahrer erreichen über diesen Weg das schockgrüne Cube Design-Hotel und können ab dort mit dem Bus zum Bahnhof Ehrwald fahren.

Bahnfahrer, welche die letzten 6 Km auch noch zu Fuß bewältigen möchten, können ab der Rauhen Gasse über den Panoramaweg bis Bahnhof Erhrwald wandern.

 

 

 

       

Coburger Hütte

 

Höllkopf

 

Aufstieg zum Hölltörl

 
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