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Von Krün zum Schöttelkar

Teilroute zum Seinskopf oder ganze Route bis zur Schöttelkarspitze

 
 Anforderung

Kondition ♦♦♦♦♦      Technik  ♦♦♦♦♦   Komplette Tour bis Schöttelkarspitze

Kondition ♦♦♦♦      Technik  ♦♦♦♦   Teilroute bis Seinskopf

 Höhenangaben Krün 871m    Seinskopf 1961m    Schöttelkarspitze  2050m
 Höhendifferenz bis Seinskopf 1090m,  bis Schöttelkarspitze ca. 2500m
 Gehzeit

Rundweg Seinskopf 6 - 8 Stunden, zuzüglich Pausen

Rundweg Schöttelkarspitze 8 - 10 Stunden, zuzüglich Pausen

 Rundweg Anfahrt mit der Bahn oder mit dem eigenen Kfz
 Einkehrmöglichkeit

Seinskopfroute:  Keine Einkehrmöglichkeit

Schöttelkarspitze: Je nach gewählter Route das Soiernhaus und die Fischbachalm

 Kartenempfehlung Kompass Karten, Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet: Wandern / Rad / Skitouren. GPS-geeignet
Ein Hauch von Lanzarote schwebt über den bizarren Felsformationen des Schöttelkar. Um den Zauber dieses Naturgebildes erleben zu können, muss man nicht ganz hoch bis zur Schöttelkarspitze. Auch die Teilroute zum Seinskopf reicht bereits aus, um sich von dieser imposanten Felsenlandschaft berauschen zu lassen. Der Aufstieg zum Seinskopf verläuft noch über einen recht gepflegten Wanderpfad ohne größere Schwierigkeiten. Wer jedoch vom Seinskopf aus das Schöttelkar bis zur Spitze umrunden will, muss in jedem Fall trittsicher und schwindelfrei sein.

Anfahrt mit der Bahn: Regionalbahn München - Mittenwald bis nach Bahnhof Klais. Die Fahrpläne findest du hier. Nach dem verlassen des Bahnhofs geht es nach links,  über den Bahnübergang und danach gleich wieder links.  Etwa 150 Meter an der B2 entlang gehen  und kurz vor der Tankstelle nach rechts ein Wanderweg Richtung Barmsee abbiegen. Ab Barmsee dann auf dem asphaltierten Rad- und Wanderweg entlang der B2 bis nach Krün weiter gehen. Dort mündet der Weg auf den Bärnbichl. Wir folgen dem Straßenverlauf. Ab der Finzbachstraße wird aus dem Bärnbichl die Wettersteinstraße, dann die Schöttelkarspitzstraße und dann die Soiernstraße. (Karte) Wir überqueren die Isar und haben gleich nach der Brücke den Ausgangspunkt für den Aufstieg erreicht. Bahnfahrer müssen bei den oben angegebenen Zeiten nochmal jeweils 45 Minuten Wegzeit zwischen Bahnhof Klais und dem Ausgangspunkt der Wanderung hinzu rechnen. Es besteht auch die Möglichkeit, die Strecke mit dem Taxi zu fahren. Insbesondere für den Rückweg kann dies eine  sehr willkommene Erleichterung sein.  Der Festpreis pro Fahrt beträgt 11,-- Euro*. Hier die Telefonnummer des Taxiunternehmens Florian Simon, für  den Raum Mittenwald, Krün und Klais. 0175-50 14 614*

Kfz Fahrer aus München erreichen Krün über die A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen und ab dort über die B2 in Richtung Mittenwald,  Wallgau und Krün. Aus Richtung Garmisch-Partenkirchen kommend, biegen wir in Krün an der Post rechts in die Schöttelkarspitzstraße ab, folgen deren Verlauf und gelangen zum Wanderparkplatz. Von dort  aus gehen wir zum Flussufer, überqueren wir die Isar und haben gleich nach der Brücke den Ausgangspunkt für den Aufstieg erreicht.

 

 

Felsenköpfl (1702 m)

Vom Ausgangspunkt wählen wir den Weg auf der Forststraße in südliche Richtung zur Hüttlebachklamm.  Nach etwa 250 Metern biegen wir nach links ab. Dieser Weg bringt uns direkt zur Klamm, wo eine endlos scheinende Treppe auf uns wartet. Stufe um Stufe geht es am 100 Meter hohen Wasserfall nach oben. Oben angekommen gehen wir in nördliche Richtung weiter und folgen der Beschilderung "Schöttelkarspitze".  Nach wenigen Metern erreichen wir den Wanderweg 367, der uns in östliche Richtung zum Schöttelkar bringt. Über einen steilen Aufstieg durch schattigen Wald, erreichen wir nach 2 Stunden das Felsenköpfl (1702m).  Hier wird uns zum ersten mal ein Blick auf das Schöttelkar gewährt. Genau gegenüber, auf der anderen Seite des Kar, entdecken wir die Schöttelkarspitze und wir können bereits erahnen, welcher Weg uns noch bevor steht.

 

Seinskopf (1961 m)

Zuerst  gehen wir in südliche Richtung weiter und erreichen über eine freie Fläche den Seinskopf. Hier können wir eine kleine Pause einlegen und einen phantastischen Blick genießen.  Richtung Süden sehen wird auf das Karwendelgebirge, Richtung Südwesten auf das Wettersteingebirge mit der Zugspitze,  Richtung Norden auf den Walchensee und im Nordwesten auf das Estergebirge. Aber als Blickfang dominiert immer das Schöttelkar mit der bizarren Felsenlandschaft. Auf dem Seinskopf hast du nun die Wahl, umzudrehen und auf dem selben Weg auf dem du gekommen bist wieder abzusteigen, oder die nächste Etappe bis zum Feldernkreuz in Angriff zu nehmen.

 

 

Feldernkreuz (2048 m)
Vom Seinskopf können wir nun auf dem Gratweg das Schöttelkar umrunden. Die Umrundung dauert etwa eine Stunde. Wir gehen auf dem Grat in östliche Richtung weiter.  Zuerst geht es über einige abenteuerliche Kletterpassagen bergab. Immer wieder ändert sich der Blickwinkel zum Kar und wir entdecken stets neue faszinierende Felsformationen. Auf dem Gratweg geht es dann gleich wieder steil aufwärts bis zum Feldernkreuz. Von dort aus haben wir nun einen grandiosen Blick auf den Soiernsee. Wenn du vom Feldernkreuz den Rückweg antrittst, kannst du an der Weggabelung, kurz vor dem Aufstieg zum Seinskopf,  den Pfad nach links in westliche Richtung wählen. Dieser führt unterhalb des Gratweges entlang bis zum Seinskopf und ist um ein vielfaches einfacher zu gehen. Allerdings bleibt dir dann der Blick auf das Kar verborgen.

 

 

 

Schöttelkarspitze (2050 m)

Vom Feldernkreuz geht es nochmals auf dem Gratweg bergab, bevor wir endlich bis zur Schöttelkarspitze aufsteigen können. Von dort aus haben wir einen grandiosen Blick auf die Soierngruppe mit dem Soiernsee, auf das Karwendelgebirge und auf die Walchenseeberge.

Für den Rückweg haben wir nun zwei Varianten zur Auswahl. Entweder wir gehen auf dem selben Weg zurück, auf dem wir gekommen sind, oder wir wählen den etwa 60 Minuten längeren Weg über den Soiernsee. Gehzeit ca 4,5 - 5,5 Stunden).

Für die zweite Variante gehen wir auf dem Weg in östliche Richtung zum See runter.  Am Soiernhaus besteht die Möglichkeit zur Einkehr. Wenn wir von dort aus den Pfad in östliche Richtung wählen, gelangen wir auf der Forststraße über die Fischbachalm nach Krün. Die etwa 8 - 9 Km lange Straße ist sehr eintönig, aber auch  sehr sicher.  Abenteuerlicher geht es da schon auf dem Lakaiensteig zu, den die Diener König Ludwigs als Abkürzung benutzten. Der schmale Pfad führt ab dem Soiernhaus in nordwestliche Richtung und windet sich stellenweise an Steilen Abhängen mit Drahtseilsicherung entlang. Der Steig ist deshalb nur mit guter Trittsicherheit zu begehen. An der Fischbachalm mündet der Lakaiensteig auf die Forststraße nach Krün zum Parkplatz.

Ein Taxi von Krün nach Klais zum Bahnhof kostet 11,-- Euro*. Taxizentrale Krün, Florian Simon, 0175-50 14 614*

*Stand Mai 2010

       

Schöttelkar

 

Soierngruppe

 

Schöttelkarspitze

 

 
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