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Wanderung von Brannenburg über die Hochsalwand und den Wendelstein nach Geitau
 
 Anforderung Kondition ♦♦   Technik  ♦♦♦♦
 Höhenangaben

Brannenburg 473 m,  Hochsalwand 1625 m, Reindleralm 1413 m,

Wendelstein 1838 m

 Höhendifferenz 1622 m
 Gehzeit  7 - 9 Stunden zuzüglich Pausen
 Einwegroute  An- und Abfahrt mit der Bahn / Bayerischen Oberlandbahn
 Einkehrmöglichkeit Reindler Alm nur im Sommer, Wendelsteinhaus ganzjährig
 Kartenempfehlung Kompass Karten, Tegernsee, Schliersee (Maßstab 1:50.000)
Eine mittelschwere Wanderung auf steinigen Gebirgspfaden. Die beiden Aufstiege zur Hochsalwand und auf den Wendelstein erfordern einiges an Kondition. Jedoch findet man viele schattige Plätzchen und Wiesen, die zu einer Rast einladen. Trifft man während der Wanderung  hier und da auf nette Wanderfreunde, so ändert sich das Bild, je mehr man sich dem Gipfel des Wendelstein nähert. Gleich zwei Bahnen, die Zahnradbahn ab Brannenburg und die Seilbahn ab Bayrischzell bringen massenweise Bergbegeisterte in Flip Flops, Sandalen und Turnschuhen zu den Aussichtsplattformen. Wer mit einer der beiden Bahnen das Ausflugsziel erreichen will, muß dafür tief in die Tasche greifen. Eine Besonderheit ist die über 1700 Meter hoch gelegene Wendelsteinhöhle, deren Eingang sich gleich hinter dem Bergbahnhof der Zahnradbahn befindet.

 

Lechnerkopf und HochsalwandBrannenburg erreicht man mit der Regionalbahn von Rosenheim nach Kufstein. Ab dem Bahnhof geht es wenige Meter nach rechts und dann gleich nach links auf die Bahnhofstraße. Wir folgen deren Verlauf bis zur Kirche und ab dort gerade aus auf der Dorfstraße weiter, die später in die Bergstraße übergeht. Von nun an führt der Weg auf einer Forststraße gleichmäßig bergauf in Richtung Schilipfgrub-Alm.

Wir bleiben auf der Forststraße (Weg Nr. 9), die durch einen schattigen Wald nach oben führt. Etwa 2 Km, nachdem wir die Schilipfgrubalm passiert haben, teilt sich der Weg. An der Weggabelung wählen wir dann die Forststraße nach links in südliche Richtung zur Lechneralm. Auf der Nutzstraße geht es nun angenehm weiter bis zur Almhütte. Ab dort sehen wir bereits den Gipfel des Lechnerkopf und der Hochsalwand.

 

 

SoinwandNun geht es in südwestliche Richtung über freie Weideflächen, auf einem steinigen Wanderpfad, steil bergauf. Oben führt ein ebener Pfad auf dem Bergrücken in südwestliche Richtung weiter. Kurz vor dem Lechnerkopf teilt sich der Weg und wir wählen den Weg nach rechts. Nach wenigen Metern erreichen wir eine längere Kletterpassage, die uns hoch zum Gipfel bringt. Die einzelnen Kletterabschnitte sind immer nur wenige Meter hoch, sodass uns Blicke in schwindelerregende Tiefen erspart bleiben. Zudem verdeckt eine üppige Vegetation die Sicht auf steile Abhänge. Nach etwa 30 Minuten ist der Kletterspaß dann auch schon wieder vorbei und wir erreichen über ein par kleinere Felsstufen in östliche Richtung das Gipfelkreuz. Von dort haben wir einen traumhaften Blick auf das Inntal, den Chiemsee, den Wendelstein und auf das Kaisergebirge.

 

 

WendelsteinFür den Übergang zum Wendelstein gehen wir in südwestliche Richtung auf einem steinigen Weg bergab und erreichen nach 45 Minuten die Reindleralm. Von dort aus geht ein steiler Aufstieg in südliche Richtung bis hoch zur Bergstation der beiden Wendelsteinbahnen. Über einen angelegten Weg kann man sich von den Menschenmassen, die sich dort oben tummeln, die letzten 100 Höhenmeter bis zum Gipfel schieben lassen.  Zu dem wunderbaren Alpenpanorama gesellt sich auf dem Wendelstein noch ein weiteres Highlight. Gleich hinter dem Bergbahnhof der Zahnradbahn befindet sich die Wendelsteinhöhle. Sie liegt auf einer Höhe von 1711 Metern und gehört zu einem ganzen Höhlenstystem des Wendelstein-Massiv. Etwa 200 Meter der gesamten Höhle sind begehbar.

Für den Abstieg gehen wir unterhalb der Seilbahn Bergstation nach Westen weiter, in Richtung Fischbachau und Geitau. Wir folgen dem Weg B16 bis zum Bahnhof  Geitau und treten ab dort die Rückreise mit der Bayerischen Oberlandbahn an.


 

       

Aufstieg zum Wendelstein

 

Wendelsteinkircherl

 

Wendelstein Zahnradbahn

 
  www.outdoortrends.de
 
 
Destination:
Arrival: (M/D/YYYY)
Departure: (M/D/YYYY)
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